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Mobil im Havelland

Die Nachwuchsgruppe wird im Rahmen der MOBILE-Studie „Mobil im Havelland“, in Kooperation mit den Havelland-Kliniken, Ressourcen zum Erhalt von Mobilität hochaltriger Menschen und die Versorgungstruktur im ländlichen Raum erforschen.

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Information

Insbesondere in ländlichen Gebieten ist die Integration von individuellen und gegebenen sozialen und regionalen Ressourcen entscheidend für die Aufrechterhaltung der selbstständigen Mobilität im Alter und zur Prävention von Gebrechlichkeit (Frailty) und damit für die Gewährleistung einer wirksamen Gesundheitsversorgung. Eine genaue Analyse dieser Ressourcen ist daher sowohl für den Einzelnen als auch für die Versorgungslandschaft elementar. 

Ziel

Übergeordnetes Ziel der neu entstandenen Nachwuchsgruppe ist es zum einen die gerontologische Versorgungsforschung zu stärken und zum anderen die Alternsforschung innerhalb der Charité um den Aspekt der sozialen Gerontologie zu erweitern. In Kooperation mit den Havelland Kliniken sollen die Versorgungsstrukturen in Bezug auf ältere Menschen in ländlichen Gebieten untersucht werden. Sowohl die Nachwuchsgruppe als auch die Studie „Mobil im Havelland“ werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF; Förderkennzeichen 01GY1803) im Rahmen der Richtlinie zur Stärkung der Forschung in der Geriatrie und Gerontologie gefördert.

Die Mobil im Havelland-Studie (MOBILE – Mobility in Old age By Integrating health care and personal network resources in older adults Living in rural arEas) hat einerseits zum Ziel die persönlichen, sozialen und regionalen Ressourcen in einer ländlichen Region zu identifizieren und anderseits zu testen, ob ein ressourcen-orientierter präventiver Hausbesuch die Mobilität aufrechterhalten oder fördern kann. 

Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird eine zweiarmige, pragmatische, randomisiert-kontrollierte Studie (RCT) mit geplanten 254 Menschen ab 75 Jahren in der Region Havelland durchgeführt. Der primäre Endpunkt wird die Mobilität, gemessen über GPS-Tracking, sein. Neuartige Aspekte des Projekts umfassen den systemischen Mehrebenen-Ressourcenansatz, die Anwendung neuer Technologien und die Anpassung der individuellen Bedürfnisse an die Versorgungsmöglichkeiten, im Rahmen eines theoriegeleiteten Vorgehens. Der ökologische Ansatz gewährleistet eine einfache Umsetzung und Verstetigung, um den Nutzen für die Menschen in der Region zu maximieren.

Laufzeit

  • 01.02.2019 – 31.01.2024

Mittelgeber:

  • BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Förderkennzeichen 01GY1803

Projektleitung:

Projektmitglieder

PD Dr. Dagmar Dräger

Leitung der Abteilung Altersforschung
Forschungsbeauftragte
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dagmar Dräger


PD Dr. med. Martin Stockburger
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie
Havelland-Kliniken
Martin.stockburger(at)havelland-kliniken.de
 

Projektkoordination

M.Sc. Christine Ackermann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

M.Sc. Sandra Mümken

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Projektpartner 1:

  • Havelland Kliniken Unternehmensgruppe
  • Ansprechpartner: Nora Schiller

Projektpartner 2:

  • Technische Universität Berlin, Quality and Usability Lab - Telekom Innovation Laboratories,
  • Leitung: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller