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ROAD

CaRegiving frOA Distance

Häusliche Pflege in der Zukunft: flexibel und nah

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Information

Jegliche Art der Unterstützung von Pflegebedürftigen aus der räumlichen Distanz, ein Verwandtschaftsverhältnis ist nicht erforderlich, wird im englischsprachigen Raum als distance caregiving bezeichnet. Für Deutschland liegt dazu wenig Wissen vor. Distance caregiving ist ein Themengebiet, welches Fragen zu inter- und intragenerationeller Solidarität, Lebensqualität, sozialer Unterstützung sowie der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und pflegerischer Tätigkeit unter Berücksichtigung technischer Unterstützungssysteme aufwirft.

Ziel

Die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Nachwuchsgruppe ROAD wird ein Modell zu distance caregiving entwickeln, welches Empfehlungen für alle Akteur*innen (sorgende An- und Zugehörige aus der Distanz, Pflegebedürftige, professionelle und informelle Akteur*innen des Netzwerkes vor Ort und Technikanbieter*innen) zur verbindlichen Gestaltung dieses Versorgungsarrangements umfasst.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden drei Forschungsfragen beantwortet:

  1. Welche Anforderungen stellen die Akteur*innen an das Pflegearrangement distance caregiving?
  2. Wie funktioniert das Pflegearrangement distance caregiving zuverlässig, um Selbstständigkeit und Sicherheit für alle Akteur*innen zu gewährleisten?
  3. Welche Empfehlungen können für die nachhaltige Translation der Forschungsergebnisse zu distance caregiving gegeben werden?

Dazu wird ein qualitatives Mehrmethodendesign (nicht-interventionell) eingesetzt, welches aus Leitfaden- und Expert*inneninterviews, teilnehmender Beobachtung und der Evaluation von Erklärfilmen besteht und einen partizipativen Ansatz verfolgt. Die Daten werden mittels phänomenologischer Analyse nach Mayring ausgewertet und trianguliert. Das finale Modell wird in Schriftform und als Erklärfilm vorgelegt.

Laufzeit

2021 – 2024

Mittelgeber

BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Förderkennzeichen: 01GY2006

Projektleitung

Dr. rer. medic. Andrea Budnick

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Projektmitglieder

M.A. Farina Bünning

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Porträt von Fr. Bünning