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Neue Wege in der Hochschulmedizin

Karriereentwicklung und Translation zwischen Autonomie und Kooperation (KETAK)

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Hintergrund der Studie

Angesichts des tiefgreifenden Strukturwandels im deutschen Wissenschafts- und Gesundheitssystem durch Wettbewerb und moderne Managementmethoden steht die deutsche Universitätsmedizin vor großen Herausforderungen. Als gesundheitssystemischer Maximalversorger ist sie in der Pflicht, trotz Kosteneinsparungen und stetiger Fallzahlerhöhung die Qualität der Behandlungen zum Wohle der Patient*innen zu steigern. Zugleich muss sie als primärer Repräsentant biomedizinischer Grundlagenforschung in einem internationalen Forschungsumfeld bestehen, das durch Streben nach Exzellenz und zunehmendem Wettbewerb gekennzeichnet ist. In diesem Spannungsfeld muss die Universitätsmedizin ihren Aufgabenverbund aus Krankenversorgung, Forschung und Lehre zukunftssicher gestalten. Dabei bedarf es vor allem auch eines Umdenkens in der Gesundheitsforschung, denn der rasante Technikwandel und die fortschreitende fachliche Ausdifferenzierung der Medizin verweisen eindeutig auf die Notwendigkeit einer stärkeren interprofessionellen, interorganisationalen sowie intersektoralen Verzahnung, um die bestmögliche Translation grundlagenwissenschaftlicher Erkenntnisse gewährleisten zu können. Eine Vielzahl von Fördermaßnahmen wie diejenigen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, aber auch der Deutschen Forschungsgemeinschaft, setzen seit mehr als 10 Jahren genau an dieser Stelle an. Durch Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen sollen die Karriere- und Translationsbedingungen in der Universitätsmedizin verbessert werden.

Ziel der Studie

Das Verbundprojekt fragt nach den organisations- und professionsbezogenen Implikationen und Wirkungen zweier wichtiger Forschungsfördermaßnahmen in der Universitätsmedizin, den „Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren“ (IFB) und den „Clinician-Scientist Programmen“ (CSP). Unter besonderer Berücksichtigung des Wandels von Governance-Strukturen in Richtung Wettbewerb und modernen Managementmethoden soll gemeinsam mit unserem Verbundpartner herausgearbeitet werden, auf welche Weise es den IFBen und CSPen gelingt, den klinisch-wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und die Translationsbedingungen in der Universitätsmedizin zu verbessern.

Methodisches Vorgehen der Studie

Um den Einfluss von IFBen und CSPen auf Organisationstrukturen, Karrieren sowie Translationsbedingungen in der Universitätsmedizin zu erfassen, kommt ein Multimethodenmix aus Dokumentenanalyse, Experteninterviews und standardisierter Befragung zum Einsatz.

Projektlaufzeit

01.11.2020  bis  30.10.2023

Projektteam

Dr. phil. Susanne Dettmer

Leiterin der Abteilung Ausbildungsforschung
Lehrkoordinatorin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Susanne Dettmer
Dipl.-Soz. Ramona Lange

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ansprechpartnerin und Projektkoordinatorin

Dipl.-Soz. Ramona Lange

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Verbundpartner

Kooperationspartner

Fördermittelgeber