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CoV-AZuR

Das Projekt „CoV-AZuR“ untersucht die Auswirkungen der SARS‐CoV‐2-Pandemie auf Zugang, Inanspruchnahme und Ausgestaltung der Sucht-Rehabilitation.

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Auswirkungen der SARS‐CoV‐2-Pandemie auf die Sucht-Rehabilitation

Die SARS‐CoV‐2-Pandemie hat weitreichende Auswirkungen auf die Versorgung von Suchtkranken, sowohl auf institutioneller als auch auf individueller Ebene.

Suchtkranke Menschen sind in mehrfacher Hinsicht als besonders gefährdet zu bezeichnen. Zum einen sind sie häufiger durch ein geschwächtes Immunsystem sowie schwere Vorerkrankungen der Gruppe der Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf zuzurechnen. Zum anderen sind suchtkranke Menschen häufig nicht in der Lage, geltende Hygienevorschriften umzusetzen oder sich zu Hause zu isolieren und haben damit ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Die Pandemie-Situation könnte Rückfälle im Krankheitsverlauf begünstigen, gerade wenn eine planmäßige Beendigung oder Fortführung der Therapie nicht gewährleistet werden kann.

Daher sollen folgende Fragestellungen untersucht werden:

  1. Welche Veränderungen in den organisatorischen, strukturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Einrichtungen der Sucht-Rehabilitation sowie der Gestaltung der therapeutischen Maßnahmen und Behandlungssettings sind im Verlauf der SARS-CoV-2-Pandemie festzustellen?
  2. Welche Herausforderungen und Chancen sehen Behandler*innen in den veränderten Bedingungen der Entwöhnungsbehandlung?
  3. Wie verändern sich Zugang und Inanspruchnahme der Sucht-Rehabilitation sowie individuelle Charakteristika der behandelten Patient*innen?
  4. Welche Veränderungen zeigen sich in den Behandlungsergebnissen (z.B. dauerhafte Abstinenz)?

Projektlaufzeit

10/2020 – 09/2022

Kooperationspartner

  • Fachverband Sucht
  • Bundesverband Stationäre Suchtkrankenhilfe

Mittelgeber

  • Deutsche Rentenversicherung Bund

Projektleitung

Prof. Dr. phil. Karla Spyra

Leiterin der Abteilung Rehabilitationsforschung

Karla Spyra

Projektteam