Drittes Sozialmedizinisches Panel für Erwerbspersonen

Die Studie untersucht in einer Risikokohorte stark beeinträchtigter Personen inwiefern personale, soziale sowie gesundheits- und erwerbsbezogene Faktoren die Beantragung und Inanspruchnahme von Rehabilitations- und Rentenleistungen beeinflussen. http://www.gspe3.de/de/

 

 

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Drittes Sozialmedizinisches Panel für Erwerbspersonen "Rehabilitation und Teilhabe" (GSPE-III)

Im deutschen Sozialsystem können Leistungen zur medizinischen Rehabilitation beantragt werden, um eine erwerbsbedingte Frühberentung zu vermeiden. Nur die Hälfte der Erwerbsminderungsrentner hat jedoch vor ihrer Frühberentung medizinische Rehabilitationsleistungen in Anspruch genommen. Mit dem Forschungsprojekt, das zusammen mit der Universität Lübeck durchgeführt wird, soll u. a. untersucht werden, welche Faktoren die Inanspruchnahme von Rehabilitations- und Rentenleistungen beeinflussen. Um diese Fragen beantworten zu können, wurden 10.000 Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Bund in den Jahren 2013, 2015 und 2017 mit einem Fragebogen befragt. Die Stichprobe berücksichtigt ausschließlich Personen, die 2012 Krankengeld bezogen haben und daher eine Risikogruppe für erwerbsminderungsbedingte Frühberentung darstellen.

Projektlaufzeit

1. Phase: Januar 2013 - Dezember 2015
2. Phase: Januar 2016 - Dezember 2018

Kooperationspartner

  • Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Sektion Rehabilitation und Arbeit, Universität zu Lübeck

Mittelgeber

Deutsche Rentenversicherung Bund

Projektleitungen

  • Prof. Dr. Karla Spyra
  • Prof. Dr. F. M. Radoschewski (bis 31.12.2017)
  • Prof. Dr. Matthias Bethge (Universität zu Lübeck)

Projektteam

  • Dr. Anna Schlumbohm
  • Stefanie Köhn, Dipl.-Päd. (Rehab.)
  • Katja Spanier (Dipl.-Soz.) (Universität zu Lübeck)