Ü45-Screening

Im Projekt „Ü45-Screening“ wird ein Fragebogen zur Erfassung des Rehabilitations- und Präventionsbedarfs von Über-45-Jährigen psychometrisch getestet und validiert.

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Validierung eines Fragebogens zur Erfassung des Rehabilitations- und Präventionsbedarfs von Über-45-Jährigen

Das Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben (Flexirentengesetz) sieht vor, dass für Versicherte ab 45 Jahren die „Einführung einer freiwilligen, individuellen, berufsbezogenen Gesundheitsfürsorge für Versicherte […] trägerübergreifend in Modellprojekten erprobt wird.“ Weiterhin sollen die Rentenversicherungsträger zukünftig medizinische Leistungen für Versicherte mit ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen erbringen. Daneben sieht auch das neue Bundesteilhabegesetz vor, dass Rehabilitationsbedarf bei Versicherten frühzeitig mit geeigneten Instrumenten durch die Rehabilitationsträger erkannt werden soll.

Bislang fehlen validierte Instrumente zur Feststellung der beruflichen Teilhabefähigkeit, die in einem kurzen Screening den Leistungsträgern einen Hinweis geben können, welche Versicherte zu welchem Zeitpunkt eine Präventions- oder Rehabilitationsleistung erhalten sollten, um drohende berufliche Teilhabestörungen zu verhindern.

Das Forschungsprojekt hat daher zum Ziel, ein vorab entwickeltes Ü45-Screening zu validieren. Hierzu werden Daten aus einer postalischen Befragung von Versicherten der Deutschen Rentenversicherung mit Prozessdaten der Studienteilnehmer verknüpft und anschließend analysiert.  

Laufzeit

1/2018 – 12/2018

Kooperationspartner

Deutsche Rentenversicherung Bund

mehrere Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung

Mittelgeber

·         Deutsche Rentenversicherung Bund

Projektleitung

Prof. Dr. phil. Karla Spyra

Leiterin der Abteilung Rehabilitationsforschung

Projektteam

Dipl.-Psych. Sebastian Bernert

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Martin Brünger, Arzt, MPH

wissenschaftlicher Mitarbeiter