Kompetenzcluster der Ernährungsforschung Berlin-Potsdam (NutriAct)

Die Studie liefert ein tiefgehendes Verständnis der partnerschaftlichen Diskurse und Aushandlungsprozesse zur Nahrungswahl im Alltag.

Gesamtziel der Studie ist die Erarbeitung einer regionalen Ernährungsstrategie für 50 bis 70-Jährige, die leicht zu akzeptieren und umzusetzen ist, um somit gesundes Altern zu fördern.

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Teilprojekt A: "Ernährungsmuster"

Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsverbundes NutriAct (Nutrition Intervention for Healthy Aging: Food Pattern, Behavior and Products) führt das Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften im Bereich Versorgungsforschung eine qualitative Studie zu den Ernährungsmustern und -praktiken der älteren Bevölkerung in Berlin/ Brandenburg durch.

Die Zielgruppe sind Personen zwischen 60 und 70 Jahren, die sich vor, während oder nach der "Statuspassage" von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand befinden.

Mittels rekonstruktiver Methoden der qualitativen Sozialforschung werden zum einen

  • alltägliche Ernährungsmuster und -praktiken,
  • deren langfristige Stabilität und Dynamik, sowie
  • deren Veränderungspotenziale

identifiziert. Dabei wird das Augenmerk auf die Frage gerichtet, inwieweit es von Personen der heterogenen Zielgruppe gewollt und ihnen möglich ist, diese häufig in Routinen verstetigten Praktiken zu verändern.

Zum anderen wird erforscht, inwiefern sich die Statuspassage von der Erwerbstätigkeit zum Ruhestand als Interventionspunkt nutzen lässt, um spezifische gesundheitsfördernde Modifikationen habitualisierter, potentiell ungesunder Ernährungsstile zu erzielen und somit gesundes Altern zu unterstützen. 

Teilprojekt B: "Nahrungswahl"

Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsverbundes NutriAct (Nutrition Intervention for Healthy Aging: Food Pattern, Behavior and Products) werden am Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften im Bereich Versorgungsforschung soziale Grundlagen der Nahrungswahl erforscht.

Mit einem qualitativen Studiendesign wird die Familie als sozialer Ort der Ausprägung kollektiver sozialer und kultureller Bedeutungs- und Orientierungsmuster für das Ernährungsverhalten mittels narrativer Paarinterviews untersucht. Im Zuge des Studiendesigns kommen rekonstruktive Verfahren der qualitativen Sozialforschung zur Anwendung.

Ziel der Studie

Die Studie liefert ein tiefgehendes Verständnis der partnerschaftlichen Diskurse und Aushandlungsprozesse zur Nahrungswahl im Alltag. Zusätzlich zur qualitativen Datenerhebung ist das Institut an der Familienkohorte (NutriAct Family Study) beteiligt, die in der Federführung des Deutschen Institut für Ernährungsforschung realisiert wird.

Gesamtziel der Studie ist die Erarbeitung einer regionalen Ernährungsstrategie für 50 bis 70-Jährige, die leicht zu akzeptieren und umzusetzen ist, um somit gesundes Altern zu fördern.

Projektlaufzeit

2015 – 2018

Förderer

Projektleitung

PD Dr. phil. Liane Schenk

Leitung der Abteilung Medizinische und pflegerische Versorgung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Projektverantwortliche Teilprojekt B: "Nahrungswahl"

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Dipl.-Soz.-Wiss. Verena Anton

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Projektverantwortliche Teilprojekt A: "Ernährungsmuster"

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M.Sc. Nadja-Raphaela Baer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin