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Evaluation der Abdominal Pain Unit (APU)

Evaluation der Abdominal Pain Unit (APU) – innovative Notfallversorgung bei atraumatischen Bauchschmerzpatienten

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Evaluation der Abdominal Pain Unit (APU)

Das Ziel der wissenschaftlichen Begleitung einer innovativen Versorgungsform für Patient*innen mit atraumatischen Bauchschmerzen ist es, den Prozess und die Umsetzung eines Behandlungspfades für eine adäquatere Bauchschmerzbehandlung in der Notaufnahme zu evaluieren.

Ziel

Mittels einer App wird ein standardisierter und strukturierter Patientenpfad unterstützt – die Abdominal Pain Unit (APU). Die APU-App dient dem ärztlichen Personal im Management von Patient*innen mit atraumatischen Bauchschmerzen in der Notaufnahme von der symptomatischen Vorstellung bis zur Diagnosestellung und deren eindeutigen Disposition (ambulant, stationär; Normal- oder Überwachungseinheit; Intervention oder OP). In einer multizentrischen Cluster-randomisierten Stepped Wedge Studie (N= 10) wird mittels Patientenbefragungen (n = 2000) erforscht, ob die APU-App zu einer Verringerung der selbst eingeschätzten akuten Schmerzintensität, einer Verbesserung der Patientenzufriedenheit und einer Verkürzung der Aufenthaltsdauer in der Notaufnahme führt. Hierzu erfolgt eine primäre Datenerhebung bei den Patient*innen zum Zeitpunkt ihrer Entlassung aus der Notaufnahme und im Rahmen einer Follow-up-Befragung nach 30 Tagen. Zudem wird durch leitfadengestützte Experteninterviews mit Mediziner*innen (n=25) und teilnehmende Beobachtungen von Behandlungsverläufen der APU-Patient*innen (n= 20) untersucht, ob und welche Faktoren sich potentiell fördernd und / oder hemmend auf den APU-Appgebrauch auswirken.

Projektleitung

Prof. Dr. phil. Liane Schenk

Leitung der Abteilung Medizinische und pflegerische Versorgungsforschung

Liane Schenk

Weitere Projektmitglieder

Weitere Projektverantwortliche/r (Ansprechpartner, Koordinatoren)

M.A. Johann Frick

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Johann Frick

Laufzeit

  • 01.10.2020 – 30.09.2024

Auftraggeber / Mittelgeber

  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA):
    Förderschwerpunkt:
    Innovationsfonds des G-BAs zur Förderung von neuen Versorgungsformen

Fördersumme

  • 8,3 Millionen € / Eigenanteil: 1.901271,55 €

Kooperationspartner

Prof. Dr. Martin Möckel

Ärztlicher Leiter Notfallmedizin/zentrale Notaufnahmen und Chest Pain Units Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum

  • Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie (Konsortialpartner)
    PD Dr. rer. medic. Thomas Reinhold
  • Institut für Biometrie (Konsortialpartner)
    Prof. Dr. rer. nat. Geraldine Rauch
  • Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie (Konsortialpartner)
    Prof. Dr. Johann Pratschke
  • TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (Konsortialpartner)
    ​​​​​​​Dr. rer. nat. Johannes Drepper
  • Techniker Krankenkasse (Konsortialpartner)
    Dr. Dirk Horenkamp-Sonntag