Leitlinienkonformität in der Schlaganfallversorgung (NAVICARE CoreNavi)

Das Projekt CoreNavi untersucht die Versorgungsverläufe von Berliner Schlaganfallpatienten und -patientinnen.

Dabei werden aus Routinedaten gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherungen prüfbare Parameter aus medizinischen und therapeutischen Versorgungsleitlinien extrahiert – und optimale und suboptimale Versorgungsverläufe skizziert sowie vulnerable Patientengruppen identifiziert.

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Leitlinienkonformität in der Schlaganfallversorgung

Das Teilprojekt untersucht die Versorgungsverläufe von Berliner Schlaganfallpatienten und Patientinnen.

Die Analyse erfolgt mit Routinedaten gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherungen. In einem ersten Schritt werden mit Routinedaten prüfbare Parameter aus medizinischen und therapeutischen Versorgungsleitlinien extrahiert. Im nächsten Schritt werden optimale und suboptimale Versorgungsverläufe skizziert und vulnerable Patientengruppen identifiziert.

Ziel des Projekts

Auf Grundlage der Forschungsergebnisse der einzelnen Teilprojekte soll im Ergebnis ein patientenorientiertes Navigationsmodul entwickelt werden. 

Ziel des Forschungsnetzwerkes "NAVICARE" ist es Barrieren innerhalb des Gesundheitssystems aufzuzeigen, die Patient/innen von einer optimalen Versorgung ausschließen.

Projektlaufzeit

  •  01.02.2017 – 31.01. 2020

Kooperationspartner

  • Department for Biostatistics and Clinical Epidemiology (Charité)
  • Institute of Public Health (IPH, Charité)
  • Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC)
  • Center for Stroke Research Berlin (CSB, Charité)

Fördermittelgeber

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleitung

PD Dr. phil. Liane Schenk

Leitung der Abteilung Medizinische und pflegerische Versorgung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey

Direktorin des Instituts

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Projektteam

Dipl.-Soz. Daniel Schindel

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Projektteam

Abgeschlossene Projekte zu Versorgungsverläufen von Schlaganfallpatienten und Patientinnen

Indikationsspezifische regional koordinierte nachstationäre Langzeitversorgung von Menschen mit Schlaganfall in Berlin Pankow

INDIKA steht für INDIKAtionsspezifische regional koordinierte nachstationäre Langzeitversorgung von Menschen mit Schlaganfall und Menschen mit Demenz nach Schlaganfall in Berlin Pankow

Es handelt sich um ein Modellprojekt mit dem Ziel, die nachstationär die pflegerische Versorgungs- und Beratungsqualität von Menschen mit Schlaganfall und ihrer Angehörigen regional, wohnortnah und qualitätsgesichert zu vernetzten und damit zu verbessern. Aufbauend auf den bereits bestehenden Strukturen des Qualitätsverbundes Netzwerk im Alter – Pankow e.V. (QVNIA e.V.) im Bereich Gesundheit und Pflege erfolgt innerhalb eines regionalen Gesundheits- und Versorgungsnetzes die Entwicklung und Umsetzung eines transsektoralen pflegerischen Versorgungspfades. Dies erfolgt sektoren- und professionsübergreifend mit den für die Zielgruppe relevanten Akteuren des Gesundheits- und Versorgungsnetzes.

Integraler Teil des Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung durch das Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft. Dabei soll zum Einen die Struktur und der Ausbau des Netzwerks der Leistungserbringer untersucht werden, um förderliche und hinderliche Faktoren in der Netzwerkarbeit zu identifizieren. Dazu werden die Mitglieder in qualitativen Leitfadeninterviews befragt. Zum Anderen soll die Effizienz des Projekts hinsichtlich zentraler Outcomes wie 1-Jahresmortalität, Rehospitalisierung, Veränderungen im Pflegestatus und begleitender Kosten untersucht werden. Dazu werden die Krankenkassen-Routinedaten der INIDKA-Klienten (Interventionsgruppe) und Berliner Schlaganfallpatienten in der Regelversorgung (Kontrollgruppe) abgerufen und analysiert.

Laufzeit:

  • 05/2013 – 04/2016

Förderer:

  • GKV-Spitzenverband 

Projektleitung:

  • Liane Schenk

Projektmitarbeiter:

  • Johannes Deutschbein

Alltagskompetenz und subjektive Gesundheit bei Schlaganfallpatienten in der post-rehabilitativen Pflege

Mehr als 70% aller stationär behandelten Schlaganfallpatienten sind älter als 65 Jahre, damit ist der Schlaganfall eine Erkrankung des höheren Alters. Die Datenlage zum Schlaganfall ist unbefriedigend, vor allem fehlen Langzeitstudien, die den Einfluss von personalen, sozialen sowie rehabilitativen und pflegerischen Faktoren auf die Qualität des Lebens nach dem Schlaganfall untersuchen. Das Ziel der prospektiv angelegten Längsschnittuntersuchung war daher die Identifikation solcher Faktoren, die einen langfristig positiven Einfluss auf die Alltagskompetenz (Funktionsstatus) sowie auf die subjektive Gesundheit von Schlaganfallpatientinnen und -patienten im höheren Lebensalter nehmen und Ansatzpunkte zur Optimierung der rehabilitativen und pflegerischen Versorgung von Schlaganfallpatienten bieten.

Das Projekt lief insgesamt 5 Jahre. Durchgeführt wurde eine Totalerfassung aller Schlaganfallpatienten, die im Verlauf von zwei Jahren in einer geriatrischen Rehabilitationsklinik und einer Rehaklinik mit neurologischem Schwerpunkt versorgt wurden. Die Probanden wurden jeweils ein Jahr lang zum Zeitpunkt t0 (Entlassung aus der Rehabilitation), t1 (3 Monate nach der Entlassung), t2 (6 Monate nach der Entlassung) und t3 (12 Monate nach der Entlassung) untersucht.


Laufzeit:

  • 01.06.2008 - 31.05.2013

Förderer:

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleitung:

  • Adelheid Kuhlmey


Weitere Projektmitglieder:

  • Martin Kohler
  • Liane Schenk

Website: