Navigationsmechanismen in der Allgemeinmedizin (NaviCare Compass)

Ziel des Projekts ist es, Navigationsmechanismen in der primären Versorgung zu identifizieren. Hierzu wird die Perspektive

  • von Ärztinnen und Ärzte,
  • medizinischen Fachangestellten (MFAs) sowie
  • Patienten und Patientinnen

hinsichtlich ihrer Haltung zu Navigation untersucht.

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NaviCare Compass

Ziel des Projekts ist die Identifikation gegenwärtiger sowie potentieller und zukünftiger Navigationsmechanismen in der primären Versorgung, schwerpunktmäßig im Bereich der Allgemeinmedizin.

Hierzu wird die Perspektive

  • der Ärzte,
  • der Medizinischen Fachangestellten (MFAs) sowie
  • der Patienten

untersucht und besonders auf soziale Unterschiede (Alter, Geschlecht, Multimorbidität) fokussiert.

Die Perspektive der Allgemeinmediziner und der MFAs auf Navigation, ihre Haltung zu Delegation und zu Möglichkeiten der Koordination von spezifischen Patientengruppen, z.B.:

  • chronisch Kranke,
  • Personen mit niedrigem sozialen Status,
  • Schlaganfall- und Krebspatienten

wird durch quantitative und qualitative Forschungsmethoden untersucht:

  • Befragung/ Vollerhebung aller allgemeinmedizinischen Praxen in Berlin;
  • N=1114 und
  • qualitative Interviews mit Allgemeinmediziner und deren MFAs in 15 Arztpraxen in Berlin.

Die Patientenperspektive auf Navigation und potentielle Steuerungsmechanismen, sowie die Akzeptanz der Patienten von Delegation und Koordinierung durch MFAs wird anhand mehrerer Befragungswellen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung analysiert (jährlich rund 6.000 Personen deutschlandweit)

Projektlaufzeit

01.02.2017-31.01.2020

Kooperationspartner

  • Kassenärztliche Bundesvereinigung

Förderer

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Fördersumme: 112.920,002 €

Projektleitung

PD Dr. phil. Liane Schenk

Leitung der Abteilung Medizinische und pflegerische Versorgung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Projektteam

  • Charline Jedro