Navigationsmechanismen in der ambulanten Versorgung (NaviCare Compass)

Ziel des Projekts ist es, Navigationsmechanismen in der ambulanten Versorgung zu identifizieren sowie „optimale Versorgung“ aus Patientensicht zu charakterisieren. Hierfür werden die bevölkerungsrepräsentativen Surveys der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) um projektspezifische Fragen erweitert und analysiert.

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Navigationsmechanismen in der ambulanten Versorgung

Ziel des Projekts ist die Identifikation gegenwärtiger sowie potentieller und zukünftiger Navigationsmechanismen in der primären Versorgung. Im COMPASS Teilprojekt des IMSR wird hierbei die Perspektive der Patient*innen untersucht und besonders auf Zusammenhänge mit sozialen Determinanten (Bildung, Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit) fokussiert. <Im Vordergrund steht die Frage nach der Akzeptanz und Haltung von Patient*innen gegenüber dem Einsatz von medizinischen Fachangestellten bei der Übernahme von Navigationsaufgaben. Darüber hinaus werden weitere Bereiche der gesundheitlichen Versorgung (Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen, Bewertung der ärztlichen Versorgung, etc.) erfasst. Datengrundlage bilden die bevölkerungsrepräsentativen Versichertenbefragungen der KBV mit jährlich rund 6.000 Befragten, die um die projektspezifischen Inhalte erweitert und systematisch ausgewertet werden. 

 

Das COMPASS-Projekt ist ein Teilprojekt innerhalb des Forschungsnetzwerkes "NAVICARE". Auf Grundlage der Forschungsergebnisse der einzelnen Teilprojekte soll im Ergebnis ein patientenorientiertes Navigationsmodul entwickelt werden. 

Ziel des Projekts

Ziel von "NAVICARE" ist es, Barrieren innerhalb des Gesundheitssystems zu reduzieren, die Patient/innen von einer optimalen Versorgung ausschließen.

 

Projektlaufzeit

01.02.2017 - 31.01.2020

Kooperationspartner

Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Institut für Allgemeinmedizin der Charité durchgeführt, das sowohl die Perspektive der Ärztinnen und Ärzte als auch der Medizinischen Fachangestellten (MFAs) untersucht.

Weitere Kooperationspartner im Verbund:

  • Department for Biostatistics and Clinical Epidemiology (Charité)
  • Institute of Public Health (IPH, Charité)
  • Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC)
  • Center for Stroke Research Berlin (CSB, Charité)

Fördermittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Fördersumme: 112.920,002 €

Projektleitung

Projektteam

  • Dr. rer. medic. Susanne Schnitzer
  • Charline Jedro
  • Jonas Widmann